Streckengalerie in Bockum-Hövel um weiteres Kunstwerk erweitert

Mit „Zechenknospen II“ ist an der Kramannstraße das mittlerweile sechste Kunstwerk entstanden. Die HGB Hamm unterstützte das Projekt und stellte eine Hauswand zur Verfügung.

Die Streckengalerie in Bockum-Hövel wächst weiter. Mit dem neuen Kunstwerk „Zechenknospen II“ wird die Kramannstraße um einen weiteren künstlerischen Blickfang bereichert. Entworfen wurde das Werk von der Künstlerin Almut Rybarsch-Tarry. Die Umsetzung in Metall übernahm die Ahlener Firma Renner, die Montage erfolgte durch Smolka-Reklame.

Bereits im August wurden drei Kunstwerke an der Kramannstraße eingeweiht, darunter „Zechenknospen I“. Die positive Resonanz auf die Arbeiten war so groß, dass Besucherinnen und Besucher der Vernissage spontan für ein weiteres Kunstwerk spendeten.

Hinter der Streckengalerie steht der örtliche Verein „Die Strecke“. Mit dem Kunstprojekt macht er die Bergbaugeschichte der Region sichtbar und verbindet sie mit einer zeitgemäßen künstlerischen Gestaltung. Die rund fünf Kilometer lange ehemalige Kohlenstrecke zwischen der Zeche Radbod und dem Abbaugebiet Donar bildet dabei den historischen Hintergrund.

Die HGB Hamm unterstützte die Umsetzung des neuen Kunstwerks und stellte dafür eine Hauswand an der Kramannstraße zur Verfügung. Damit leistet sie einen Beitrag zur künstlerischen Aufwertung des Wohnumfeldes und zur lebendigen Gestaltung des Quartiers.

Mit inzwischen sechs Kunstwerken entwickelt sich die Kramannstraße zunehmend zu einem besonderen Ort für Kunst und Stadtgeschichte in Bockum-Hövel.

Das neue Kunstwerk „Zechenknospen II“ der Künstlerin Almut Rybarsch-Tarry bereichert die Streckengalerie an der Kramannstraße. Foto: Streckenverein.